Deutsche Unternehmen sehen ein großes Potential für IP-Telefonie - aber nur im internen Einsatz. Eine deutliche Mehrheit (59 Prozent) glaubt zwar, innerhalb von zwei Jahren Voice-over-IP (VoIP) in der innerbetrieblichen Kommunikation einzusetzen. Doch nur 39 Prozent wollen die Anbindung nach außen über VoIP. Aktuell sind 84 Prozent aller Firmen in Deutschland per ISDN oder analog an das Telefonnetz angeschlossen. Der Hauptgrund für die Skepsis gegenüber VoIP: 72 Prozent der ITK-Experten befürchten Ausfallzeiten ihrer Telefonie.
Die Online-Studie "Wie beliebt ist Telekommunikation auf IP-Basis?" unter 560 Fachleuten vom Mai 2012 zeichnet ein deutliches Bild der Bedenken, die gegen die kostensparende Alternative VoIP bestehen. Sie legt aber auch offen, welche Strategien die technischen Entscheider wählen, um dennoch in den Genuss der Vorteile von VoIP zu kommen: Vereinfachte Infrastruktur (85 Prozent), die vereinfachte Administration (83 Prozent) und die Integration von Telefonie in andere Dienste und Prozesse (82 Prozent) sind den Befragten die wichtigsten Gründe für einen Umstieg auf VoIP.
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